Kultur im Museumsgarten

Kultur im Museumsgarten Goldkronach

Pressemitteilung

Vom 16. bis 18. Juli verwandelt sich der Museumsgarten des Goldkronacher Goldbergbaumuseums in eine Konzert-Location. Das Musik-Kabarett-Duo „Zammgebicht“ am Freitag, der Songwriter „Hannes Wölfel“ am Samstag und ein Open-Air-Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung am Sonntag bilden das Programm für dieses Sommer-Wochenende.

Zammgebicht sind in der Region Bayreuth kein unbeschriebenes Blatt. Bereits seit 15 Jahren erfreuen Pfarrer Hannes Schott und sein musikalischer Weggefährte Stefan Haußner das Publikum mit Fränkischen Gassenhauern, einem humorvollen Blick auf Kirche und Glauben und manchmal auch „einfach Bleedsinn“ wie die Beiden es formulieren. In Goldkronach spielen Zammgebicht ihr erstes abendfüllendes Konzert seit fast 2 Jahren.

Hannes Wölfel hat sich über Jahre einen Namen in diversen Cover-Bands gemacht, ist aber seit 2018 auch mit seinem Solo-Programm und eigenen Songs unterwegs. Und das sogar so erfolgreich, dass er Ende 2019 den Lotto Bayern Music Award mit seinem Song „Stück für Stück zum Glück“ gewann und sich damit gegenüber 200 Mitbewerbern durchsetzte. Seine Konzerte, auf denen er mit seiner Loop-Station sowohl eigene Songs als auch Covers von Sting, Ed Sheeran oder U2 spielt, sind perfekt geeignet für einen Sommerabend und laden das Publikum ein zum Wohlfühlen, Mitsingen und Träumen. 

Das Wochenende wird am Sonntag, den 18.7. um 10 Uhr abgeschlossen durch einen Open-Air-Gottesdienst, der selbstverständlich auch musikalisch umrahmt wird. 

Veranstalter sind die beiden Goldkronacher Musiker Stefan Haußner von Zammgebicht und Hannes Wölfel. Nach der langen Pause für Kultur-Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie wollten sie wieder ein bisschen Leben in die kleine Stadt bringen. „Irgendwie müssen wir das selbst in die Hand nehmen“ sagten sich die Beiden und haben bei der Stadt Goldkronach, dem Museumsverein und Bürgermeister Holger Bär offene Ohren für ihre Idee gefunden.

Das Konzept der „Picknick-Konzerte“ hat sich bereits in anderen Orten bewährt und ist eine gute Möglichkeit, unter den aktuellen Abstands- und Hygienevorgaben dennoch einen stimmungsvollen Abend zu gestalten.  Das Publikum erhält mit der Eintrittskarte eine Picknick-Fläche für 5 Personen und kann es sich dort auf einer Decke oder selbst mitgebrachten Stühlen bequem machen. Für das leibliche Wohl sorgen die Goldkronacher Museumsbrauerei und die SPVGG Goldkronach.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr, Einlass ist eine Stunde vorher. Karten im Vorverkauf für die Picknick-Flächen gibt es unter okticket.de und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen und sind ab 30 Euro pro Fläche zu haben. Für den Gottesdienst ist der Eintritt natürlich frei, eine Sitzplatz-Reservierung muss nicht vorgenommen werden.

Weitere Informationen bei Stefan Haußner – Tel. 0163 6 289 289 – E-Mail: stefan.haussner@gmx.de und Hannes Wölfel – Tel. 0160 94758644 – E-Mail: hannes.woelfel@gmx.de

Hygienekonzept

Ganz-Kurzfassung:

Der Museumsgarten wird in Picknickflächen parzelliert. Alle Flächen haben einen Mindestabstand von 1,5 Meter zur nächsten. Auf einer Fläche dürfen sich bis zu 5 Personen aufhalten (ggf. + Kinder unter 14, + Genesene und Geimpfte mit Nachweis, sofern der Mindestabstand zur nächsten Fläche gewahrt wird).

Die Wege im Park sind als Einbahnstraßen organisiert.

Die Essensausgabe durch die örtlichen Vereine und die Toilettennutzung entspricht den aktuell geltenden Hygienemaßnahmen.

Es werden „Ordner“ anwesend sein, die auf die Einhaltung des Hygienekonzepts hinweisen und ggf. bei Verstößen einen Platzverweis aussprechen. Eine Rückerstattung des Ticketspreises ist in diesem Fall nicht möglich.

Ausführliches Hygienekonzept

Hygieneschutzkonzept „Kultur im Museumsgarten“ vom 16.-18.7.2021

(Stand: 08.07.21)

Für die Durchführung von Kleinkunst-Veranstaltungen im Museumsgarten Goldkronach muss ein Hygieneschutzkonzept erstellt werden. Dies soll in der folgenden Ausführung geschehen. Dabei werden Handlungsanleitungen zur „Gefährdung durch Coronavirus SARS-CoV-2“ der Verwaltungsberufsgenossenschaft (für den Handlungsbereich der Akteure, Mitarbeiter und Auftragnehmer), sowie das Handlungsempfehlungen zur „Veranstaltungssicherheit im Kontext von Covid-19“ des R.I.F.E.L. (Research Institute for Exhibition and Live Entertainement) (für den Handlungsbereich der Akteure, Mitarbeiter und Auftragnehmer, aber vor allem auch für die Besucher der Veranstaltung), sowie die grundsätzlichen Handlungsanweisungen aus „Corona-Pandemie: Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern“ vom 6. Mai 2021, Az. K.2-M4635/27/312 und G54-68390-2021/1543-U2 des bayr. Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, als Grundlage der Gefährdungsanalyse herangezogen. Sie dienen insbesondere auch zur Ableitung der notwendigen Vor-Ort-Maßnahmen und damit zur Erstellung des bei jeder Veranstaltungsdurchführung anzuwendenden Hygieneplanes.

1. Beschreibung der geplanten Veranstaltung

Im Museumsgarten des Goldbergbaumuseums in Goldkronach sollen an zwei Abenden von jeweils 20 – 22 Uhr kleine Picknick-Konzerte veranstaltet werden. Dazu werden 34  Picknickplätze zu je 4qm gekennzeichnet. Der Abstand zwischen den Picknickflächen beträgt in alle Richtungen 1,5 m. Ein Einbahnstraßen-System regelt den Zuschauerweg. Einlass ist jeweils um 19.00 Uhr. 

Die Besucher haben einen fest zugewiesenen Sitzplatz. Die Picknickflächen können von bis zu 5 Personen, für die eine Kontaktbeschränkung nicht gilt + Kinder unter 14 Jahren genutzt werden. Voraussetzung ist, dass der Platz auf der Picknickfläche nicht überschritten wird und die 1,5m Abstand zur nächsten Picknickfläche eingehalten werden. Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden. Ansonsten muss mind. Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Bei schlechter Wetterlage wird die Veranstaltung in die Stadtkirche Goldkronach verlegt. Das hier geltende Hygienekonzept lässt eine Zuschauerzahl von 180 zu und steht damit im Einklang mit unserer Veranstaltung.

  1. Festlegung der anzuwendenden Schutzleitlinie nach R.I.F. E.L.:

Nach R.I.F.E.L. sind 3 Schutzleitlinien definiert. Diese bilden unterschiedliche Handlungs- und Aufenthaltsbereich nach der Umsetzbarkeit der Abstandsregelung von mindestens 1,5 m. Da derzeit keine Möglichkeit der Einschränkung der Veranstaltungsteilnahme durch Gesundheits-, bzw. Immunitätsnachweis besteht, kommen für diesen konkreten Fall nur die Anwendung von Schutzleitlinien B und C in Betracht. 

  1. Festlegung der Risikoflächen am Veranstaltungsort:

Vor Ort sind Flächen mit unterschiedlichem Infektionsrisiko vorhanden (siehe Plan):

Aufenthaltsflächen (grün)

In den Aufenthaltsflächen können sich alle beteiligten Personen über einen längeren Zeitraum aufhalten. Der Aufenthalt ist pro

Bewegungsflächen (blau)

In den Bewegungsflächen (Gänge, Treppen, Rettungswege, Zugänge zu den Toiletten,) ist die Verweildauer relativ kurz, weshalb der Personenkontakt zeitlich stark begrenzt ist.

Sonderflächen (rot)

In den Sonderflächen (Wartebereiche vor den Einlässen, Toiletten und dem Catering) ergeben sich durch das Aufstauen von Personen erhöhte Infektionsrisiken, da es zur Unterschreitung der gebotenen Mindestabstände kommen kann.

2.         Grundsätzliche Risikoanalyse zur Infektionsgefährdung:

Bei Durchführung einer Veranstaltung liegt die Hauptgefahr bei den Übertragungen von Person zu Person durch Tröpfchen- und Schmierinfektion bei direktem Kontakt bzw. zu geringer Distanz. Ein weiterer Übertragungsweg stellt bei einer derartigen Menschenansammlung die Schmierinfektion durch gemeinsam berührte Kontaktflächen (z. B. Geländer der Zugangstreppen) im gesamten Bereich der Veranstaltungsstätte dar.

Eine Übertragung durch eine übermäßige Konzentration des Virus in der Umgebungsluft ist bei den örtlichen Gegebenheiten einer Openair-Veranstaltung und der gestaffelten Anordnung der Sitzbereiche als sehr gering zu betrachten. Ein ständiger Luftaustausch, sowie die Ablüftung nach oben sind hier durch die natürlichen Gegebenheiten gewährleistet. Die begünstig eher den Infektionsschutz!

2.1       Infektionsweg von Zuschauer zu Zuschauer durch Tröpfchen

Da die Zuschauer über einen längeren Zeitraum zusammen auf der Wiese sitzen sollen, ist die Gefahr einer Tröpfchenübertragung von Person zu Person natürlich das wohl am höchsten einzuschätzende Risiko. Zudem kann ein reger Gesprächsaustausch zwischen den Zuschauern nicht verhindert werden, wobei durch eine infizierte Person große Mengen des Virus freigesetzt werden und so für die benachbart sitzenden Besucher zu einer hohen Kontamination führen können. 

Maßnahme: Zwischen den Picknick-Flächen ist ein Anstand von 1,5m einzuhalten und vom Veranstalter zu markieren, auf allen restlichen Flächen herrscht Masken- und Abstandspflicht.

2.2       Infektionsweg von Zuschauer zu Zuschauer durch Schmierinfektion

Im Bereich der Veranstaltungsstätte gibt es einige wenige, gemeinsam berührbare Flächen. Dazu zählen die Toiletten im Toilettenwagen. Es ist nicht zu vermeiden und auch sehr wahrscheinlich, dass die Besucher hier mit ihren Händen anfassen oder es zu unbeabsichtigten Kontakten mit diesen Flächen kommt.

Maßnahme: Regelmäßiges desinfizieren der Flächen und Aufstellung von Desinfektionsmittel-Spendern. Im Toilettenbereich werden die Flächen auch während der Veranstaltung gereinigt. Eine Person wird hierfür abgestellt.

2.3       Infektionsweg von Zuschauer zu Personal und umgekehrt durch Tröpfchen

Bei Einlass, während der Veranstaltung und beim Auslass wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Kontakten zwischen Zuschauern und Veranstaltungspersonal kommen. Dabei ist eine Infektion durch Tröpfchen in der Luft nicht auszuschließen.

Maßnahme: Tragen von Masken ist für alle Personen Pflicht, der Abstand muss immer gewahrt werden

2.4       Infektionsweg von Zuschauern zu Personal und umgekehrt durch Schmierinfektion

Die örtlich vorhandenen Kontaktflächen, wie Geländer und in den Toiletten sind natürlich auch für eine Schmierinfektion zwischen Zuschauer und Personal als kritisch anzusehen, da diese von allen anwesenden Personen berührt werden können!

Maßnahme: Regelmäßiges desinfizieren der Flächen und Aufstellung von Desinfektionsmittel-Spendern.

2.5       Infektionsweg von Akteuren und Zuschauern und umgekehrt durch Tröpfchen

Die grundsätzliche Infektionsgefahr der Übertragung durch Tröpfchen zwischen Akteuren und Zuschauern ist natürlich gegeben.

Maßnahme: Zuschauer und Akteure haben (zeitlich) getrennte Wege und zur Bühne wird ein Abstand von mind. 2 m zur ersten Picknick-Fläche eingehalten

2.6       Infektionsweg von Akteuren und Zuschauern und umgekehrt durch Schmierinfektion

Es ist davon auszugehen, dass alle Akteure mit den gleichen Kontaktflächen in Berührung kommen können, wie auch die Zuschauer. Deshalb ist eine Übertragung auf diesem Wege nicht auszuschließen.

Maßnahme: Regelmäßiges desinfizieren der Flächen und Aufstellung von Desinfektionsmittel-Spendern.

2.7       Infektionsweg von Akteuren zu Personal und umgekehrt durch Tröpfchen

Aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und dem Personal, vor allem dem technischen Personal, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Tröpfchenübertragung als hoch einzustufen. Besonders dann, wenn eine körperliche Nähe, z. B. beim Anlegen von Kopfbügelmikrofonen, der technischen Einrichtung auf der Bühne (Soundcheck), oder der Handhabung von Requisiten des Künstlers nicht durch eine Person alleine bewerkstelligt werden kann.

Maßnahme: Tragen von Masken ist für alle Personen Pflicht, der Abstand muss möglichst immer gewahrt werden

2.8       Infektionsweg von Akteuren zu Personal und umgekehrt durch Schmierinfektion

Im künstlerischen Bereich gibt es besonders viele zusätzliche Kontaktflächen, welche sowohl von den Akteuren, als auch vom Personal berührt werden können. Mikrofone, Stative, Kulissen, Requisiten, Cateringbehältnisse usw. stellen hier eine erhebliche Infektionsquelle dar.

Maßnahme: Regelmäßiges desinfizieren der Flächen und Aufstellung von Desinfektionsmittel-Spendern.

2.9       Besondere Gefährdung durch die Ausgabe von Speisen und Getränken an alle beteiligten Personen

Bei der Ausgabe von Speisen und Getränke an Besucher, Akteure und Personal besteht ein erhöhtes Risiko der Übertragung durch Tröpfchen und von Schmierinfektionen über die berührbaren Flächen an den ausgegebenen Behältnissen.

Maßnahme: Das ausgebende Personal trägt Mundschutz und Einweg-Handschuhe. Eine Händedesinfektion wird regelmäßig durchgeführt. Getränke werden in Einweg-Bechern ausgeschenkt. Kontaktflächen werden regelmäßig gereinigt.

3.         Maßnahmen zur Eindämmung der vorgenannten Infektionsrisiken

3.1       Allgemeine Hygienevorschriften

Grundsätzlich müssen alle involvierten und anwesenden Personen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, solange sie sich nicht auf ihrem Sitzplatz befinden. Dieser ist auch bei Evakuierung von allen zu benutzen. Deshalb sind alle Anwesenden durch Aushang und vor Beginn der Veranstaltung durch den Veranstalter darüber zu informieren. Außerdem hat der Veranstalter ausreichend Mund-Nasen-Schutz vorzuhalten, damit dieser ggf. bei Einlass ausgegeben werden kann.

Alle Ein-  und Ausgänge sind während der Veranstaltung offen zu halten. Übliche Abschrankungen sind zur Vermeidung von Rückstaus bei einer notwendigen Evakuierung nicht gestattet.

Alle Kontaktflächen, wie Sitzbänke, Türklinken, Treppenhandläufe, Tische, Stühle, Tresen, Toiletten und Garderoben, sind vor der Veranstaltung und mehrmals während zu reinigen und zu desinfizieren. Dies ist zu dokumentieren.

An sämtlichen Zu- und Abgängen, sowie in den Toilettenanlagen des Veranstaltungsortes, sind Spender mit Desinfektionsmittel zu installieren.

Der Mindestabstand zwischen von Kontaktbeschränkungen betroffenen Personen muss immer 1,5 m betragen. Dies ist jederzeit durch Markierungen und Kontrollen durch das Personal zu gewährleisten.

Während des gesamten Veranstaltungszeitraumes (vom Aufbau, über Einlass, Durchführung bis hin zum Abbau) muss ein Hygienebeauftragter (Stefan Haußner) anwesend sein, der Weisungspflicht hat! Der Veranstalter kann dafür eine persönlich und fachlich kompetente Person beauftragen, somit tritt dieser an die Stelle des Verantwortlichen.

Die Einhaltung der Hygiene-Regelung ist während des gesamten Zeitraumes zu überwachen und ggf. nachzubessern. Im schlimmsten Fall ist die Veranstaltung abzubrechen und die Versammlung umgehend aufzulösen. Sollten Besucher, Mitwirkende und Mitarbeiter sich nicht an die Regelungen halten, so sind diese sofort vom Veranstaltungsgelände zu verweisen. In diesem Zusammenhang sei hier die Weisungspflicht des Hygienebeauftragten erwähnt.

Zu Beginn der Aufführung sind alle Anwesenden nochmals durch den Hygienebeauftragten auf die Sicherheitsvorgaben hinzuweisen, insbesondere auf die Handhygiene, das Niesen und Husten in Taschentuch oder Armbeuge, sowie der Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz in den Sonderflächen und bei einer möglichen Evakuierung.

Sollten während der Veranstaltung bei einem oder mehreren Anwesenden schwere respiratorische oder Covid-19-Symptome auftreten, so ist derjenige bzw. sind diejenigen sofort von der Veranstaltung auszuschließen und müssen den Veranstaltungsbereich verlassen. Zudem ist das zuständige Gesundheitsamt sofort in Kenntnis zu setzen.

Vom Besuch und der Mitwirkung an den Veranstaltungen sind alle Personen von vornherein auszuschließen, die 14 Tage im Vorfeld jeder Veranstaltung Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19-Erkrankten hatten oder die entsprechenden Symptome aufweisen. Darüber sind die Zuschauer im Voraus in Kenntnis zu setzen. Zudem ist das zuständige Gesundheitsamt sofort in Kenntnis zu setzen.

3.2       Hygiene-Regelungen für Akteure und Personal

Die Anzahl der gleichzeitig tätigen Personen innerhalb des Veranstaltungsortes muss durch Entzerrung der Auf- und Abbauarbeiten in fest definierten Gruppen und fest definierten Bereichen erfolgen. Dabei sind die Arbeitsschutzstandards zu SARS-CoV-2 des BMAS einzuhalten.

Alle Mitwirkende sind mit Namen und Adresse sowie die genauen Anwesenheitszeiten und Tätigkeiten zu erfassen, damit eine lückenlose Rückverfolgung im Infektionsfall gewährleistet werden kann. 

Alle Mitwirkenden und die beteiligten Mitarbeiter müssen vorab über die am Veranstaltungsort notwendigen Hygieneschutzmaßnahmen nach dem „DGUV Sars-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“, sowie das Mitführen des Mund-Nasen-Schutz und dessen Gebrauch unterwiesen werden. Dies muss vor Ort auch in schriftlicher und visueller Form beim Betreten der Veranstaltungsstätte gegeben sein. Die Unterweisung ist zu dokumentieren. 

In den Arbeitsbereichen Einlass, Ordnungsdienst, Catering und Toiletten ist während der gesamten Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In den Bereichen Catering und Toiletten, sowie bei der Durchführung der Desinfektionsmaßnahmen in allen Veranstaltungsflächen, ist zusätzlich noch die Verwendung von Einwegschutzhandschuhen vorgeschrieben.

Für die Reinigung und Desinfektion der Kontaktflächen ist ein entsprechender Plan zu erstellen und die Durchführungszeiten darin zu dokumentieren.

Vor Dienstbeginn und bei jedem erneuten Zutritt zum Veranstaltungsgelände müssen sich alle Mitwirkenden die Hände desinfizieren.

Alle technischen Hilfsmittel, wie Funkmikrofone, Mikrofonstative, Headsets, Taschensender, Kabel etc., müssen vor jeder Übergabe an Akteure vollständig desinfiziert, und dürfen nur mit Einwegschutzhandschuhen übergeben werden. 

Sollte ein Anlegen von Funkmikrofonsystemen nur mit Hilfe von Personal möglich sein, dann müssen dabei von allen Beteiligten ein Mund-Nasen-Schutz sowie Einwegschutzhandschuhe verwendet werden. 

Generell müssen alle technischen Tätigkeiten, bei denen der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, von jedem Beteiligten mit Mund-Nasen-Schutz und Einwegschutzhandschuhen ausgeführt werden.

Regiebereiche und Mischpultplätze sind im ausreichenden Abstand von den Zuschauern zu errichten und gegen unbefugten Zutritt zu sichern. Alle Kontaktflächen der dort verwandten Geräte sind vor der Inbetriebnahme zu desinfizieren.

Es ist darauf zu achten, dass bei der Einteilung des Personals immer feste Personengruppierungen in festen Arbeitsbereichen zum Einsatz kommen, damit die Übertragungswege so kurz wie möglich gehalten werden.

Bei irgendeinem Anzeichen von Atemwegserkrankungen ist der betroffene Mitarbeiter sofort freizustellen, von allen Anwesenden zu distanzieren, nach Hause zu schicken und die mögliche Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt umgehend zu melden.

Akteure und Personal halten sich während Aus- und Pausenzeiten in von den Zuschauern abgetrennten Sonderflächen auf. Das dient zum beiderseitigen Infektionsschutz. Alle Flächen in diesen Bereichen sind mehrmals stündlich zu reinigen – und bei geschlossenen Räumen zusätzlich alle 30 Minuten zu lüften.

Bei der Programmgestaltung ist darauf zu achten, dass auch auf der szenischen Fläche der Mindestabstand durch alle beteiligten Akteure und Techniker zu jeder Zeit eingehalten werden kann. Dementsprechend muss die Anzahl der gleichzeitig agierenden Künstler begrenzt werden. 

3.3       Hygiene-Regelungen für die Zuschauer

Es ist eine Einbahnwegeführung in der Veranstaltungsstätte geplant und gekennzeichnet, damit bei Ein- und Auslass sowie bei Toilettengängen kein übermäßiger Kontakt durch Begegnung entstehen kann. Der Besucherstrom ist deshalb zu allen Zeiten und in allen Bereichen durch eingewiesenes Personal zu beobachten und zu führen.

Pro Picknickfläche muss ein gesicherter Kontakt bei Einlass schriftlich mit Namen und Adresse/Telefonnummer registriert werden, damit eine mögliche Infektionskette vollständig nachvollziehbar wird. Dies kann alternativ auch durch die „Luca“-App erfolgen. Zur schnelleren Bearbeitung wird der Ticketverkauf für die gesamte Veranstaltungsreihe nur über okticket.de abgewickelt und dabei die notwendigen Informationen unter Beibehaltung der aktuellen Datenschutzgesetze bereits im Vorfeld ermittelt.

Alle Besucher müssen am Einlass ihre Hände ausreichend desinfizieren. Dies ist durch das Personal zu überwachen.

Jeder Besucher ist am Einlass über die Abstandsregeln, das Mitführen des Mund-Nasen-Schutzes und dessen Gebrauch sowie die Wegeführung zur Einhaltung der Abstände zu informieren. Diese Informationen müssen entweder im Vorfeld über die Ticketvergabe weitergegeben werden oder mit Hilfe einer Informationsbroschüre für die Besucher beim Eintritt.

Bei irgendeinem Anzeichen von Atemwegserkrankungen ist ein betroffener Besucher am Zugang zum Veranstaltungsgelände zu hindern, von allen Anwesenden zu distanzieren, nach Hause zu schicken und die mögliche Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt umgehend zu melden.

Beim Anstehen bei Ein- und Ausgängen sowie in den Sonderbereichen Catering und Toiletten, müssen alle Besucher Mund-Nasen-Schutz tragen. Dies ist vom Personal zu überwachen und die Einhaltung ist zu gewährleisten.

Der Zutritt der Zuschauer zu Sonderflächen „Bühne und Hinterbühnenbereich“ sowie „Aufenthaltsbereiche für Personal“ ist untersagt! Dies wird vor Ort deutlich visuell gekennzeichnet.

3.4       Hygiene-Regelungen in den Sonderflächen, Einlass/Registrierung, Catering und den sanitären Einrichtungen

In den Sonderflächen Einlass/Registrierung, Catering und den sanitären Einrichtungen sind vom Personal während des gesamten Arbeitszeitraumes Mund-Nasen-Schutz und Schutzhandschuhe zu tragen, damit jegliche Kontaktkontamination zwischen Personal und Besuchern verhindert wird. 

Sollte eine Verwendung von Schreibgeräten durch die Besucher notwendig sein, dann muss für jeden Besucher ein eigenes, unbenutztes Schreibgerät zur Verfügung gestellt werden. Ein einmal gebrauchtes Schreibgerät ist sofort nach der Benutzung gesondert und kontaktlos für eine Desinfektion zu sammeln.

Bei der Durchführung der Veranstaltungsreihe wird es nur eine Getränkeausgabe geben. Diese dürfen nur in Einwegbehältern abgegeben werden. 

Das Catering für Personal und Akteure ist gesondert, von entsprechend unterwiesenem Personal und in vom Publikum abgetrennten Bereichen zulässig. Alle Sitzgelegenheiten und Tische in diesem Bereich müssen im entsprechenden Sicherheitsabstand von 1,5 m gestellt und vor jeder Benutzung desinfiziert werden.

Vor den Wartebereichen Einlass/Registrierung, Catering und Toiletten sind auch reichend und deutlich erkennbare Kennzeichnungen zur Wahrung des Mindestabstandes anzubringen. Diese Kennzeichnung hat als dauerhafte Gefahrenkennzeichnung gem. ASR A1.3 in Schwarz/Gelb zu erfolgen. Diese Markierung kann z. B. durch Klebeband oder per Sprühkreide erfolgen.

Im sanitären Bereich ist über den gesamten Veranstaltungsverlauf die ständige Verfügbarkeit von Seife, Desinfektionsmittel und Einweghandtüchern zu gewährleisten. Dazu ist ein unterwiesener Mitarbeiter vor Ort zu positionieren. Zudem sind auch hier die entsprechenden visuellen Kennzeichnungen über die Hygieneregelungen und den Mindestabstand anzubringen. Im gesamten Sanitärbereich muss während es gesamten Aufenthaltes ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

3.5       Hygiene-Regelungen in den Aufenthalts- und Bewegungsflächen

Zur Wahrung des geforderten Mindestabstandes zwischen den Picknick-Flächen muss eine Kennzeichnung der gesperrten Bereiche als dauerhafte Gefahrenkennzeichnung angebracht werden. Diese Markierung kann z. B. durch Klebeband oder per Sprühkreide erfolgen.

Für den Einlass ist das nördliche Tor von der Bayreuther Straße aus gedacht,  der Sitzbereich ist über die Treppe und den Weg im Museumsgarten in einem Einbahnstraßensystem zu erreichen. Dazu muss die Platzeinweisung von unterwiesenem Personal geordnet durchgeführt werden. Der Auslass erfolgt dann über den südlichen Ausgang und ab 21:45 Uhr auch über das nördliche Tor in die Bayreuther Straße. 

Zur Sicherung eines geordneten Personenflusses und der direkten Platzzuweisung sind während Einlass und Auslass auf jeder Zugangsseite zum Sitzbereich im Schlossgarten, jeweils 1 unterwiesener Mitarbeiter als Ordnungsdienst zu postieren.

Zusätzlich ist beim Einlass ein mit der entsprechenden Ordnungstätigkeit betrauter Mitarbeiter zu postieren, der auf die Einhaltung sämtlicher Sicherheitsregelung und Hygienemaßnahmen achtet.

Für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist im gesamten Bereich der Aufenthalts- und Bewegungsflächen eine für alle Beteiligten gut sichtbare Beschilderung vorzunehmen. 

4.         Festlegung der max. möglichen Besucherzahl und Picknick-Flächen

Die Festlegung der Picknickflächen richtet sich nach der gemeinsamen Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales vom 19. Mai 2021, Az. K.2-M4635/27/312 und G53n-G8390-2021/1543-30.

Daraus ergeben sich 34 Picknick-Flächen mit max. 10 Personen.

Der Flächenplan ist dieser Ausführung angefügt.